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2. Bundesliga – Spannung pur

1. FC Köln unaufhaltsam Richtung Bundesliga

Düsseldorf – Auf direktem Weg zurück in die Fußball-Erstklassigkeit: Der 1. FC Köln hat mit dem 2:0 (2:0)-Erfolg beim Pokal-Viertelfinalisten 1. FC Heidenheim in der 2. Liga den sechsten Sieg in Serie gefeiert.

57 Punkte sind für das Team von Trainer Markus Anfang eine perfekte Ausgangsposition vor den verbleibenden sieben Begegnungen.

Der Hamburger SV hat sechs Zähler weniger und beendet mit der Partie gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Magdeburg den 28. Spieltag. Der Tabellendritte Union Berlin kam bei Dynamo Dresden nur zum einem 0:0 und muss bei 48 Punkten um diese Position bangen. In einem Duell zweier Vereine des Tabellen-Mittelfelds besiegte die SpVgg Greuther Fürth den SV Darmstadt 98 2:1 (0:0).

Vier Tage nach dem beachtlich knappen 4:5 im Cup-Viertelfinale bei Bayern München war Heidenheim am Sonntag gegen die Kölner chancenlos. Dominick Drexler (10. Minute) und Jhon Cordoba (41.) steigerten die Trefferausbeute der Rheinländer auf 70 Tore. Beide trafen per Kopf.

Holstein Kiel hat sich im Aufstiegskampf zurückgemeldet. Das Team von Trainer Tim Walter gewann am Samstag auch in Unterzahl das Duell gegen den nun schon viermal sieglosen FC St. Pauli mit 2:1 und zog nach Punkten (45) mit dem Tabellenvierten SC Paderborn gleich. Der Aufsteiger rettete vier Tage nach dem Pokal-Aus gegen den HSV dank eines Elfmeters in der Nachspielzeit ein 1:1 beim zuletzt starken Abstiegskandidaten SV Sandhausen.

Beim FC Ingolstadt feierte Chefcoach Tomas Oral einen perfekten Einstand. Nach fünf Niederlagen gaben die Bayern mit dem 4:2 beim MSV Duisburg den 18. Platz dank der um einen Treffer besseren Tordifferenz an die Meidericher ab, die am Mittwoch gegen Köln ihre Nachholbegegnung vom 26. Spieltag bestreiten.

Doppel-Torschütze Dario Lezcano, Sonny Kittel und Thomas Pledl bescherten Oral, dem vierten Ingolstädter Trainer dieser Saison, ein gelungenes Debüt, das bei ihm wenig Emotionen auslöste. «Ich glaube, wir haben uns wieder ein Stück zurück ans rettende Ufer gebracht, nicht mehr, nicht weniger», kommentierte der 45-Jährige. Beide Clubs haben vorerst zwei Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 16, den Magdeburg einnimmt.

Sandhausen war dank des frühen Tores von Tim Kister auf dem Weg zum vierten Sieg nacheinander. Doch ein verwandelter Handelfmeter von Philipp Klement in der Nachspielzeit sicherte Paderborn noch den Punkt.

Fotocredits: Stefan Puchner,Frank Molter
(dpa)

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