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2. Bundesliga – Spannung pur

Zweitliga Start: DFL zufrieden – keine Ausschreitungen

Nach den Ausschreitungen zum Ende der letzten Saison ist der DFL mit dem jetzigen Zweitliga Start sehr zufrieden. Da diese Liga auch gern als Chaos-Liga bezeichnet wird, stimmt es die Gemüter froh, wenn Spiele ohne viel Tumult über die Bühne gebracht werden.

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Der Geschäftsführer des Spielbetriebs der Deutschen Fußball Liga (DFL) bezeichnet zudem den frühen Saisonstart als gelungen. Damit ging der DFL dem Wunsch vieler Mannschaften nach, die den Wunsch nach einem früher Saisonstart schon vor zwei Jahren geäußert hatten.

Zweitliga Start – 16.500 Zuschauer in der Frankfurter Commerzbank-Arena

Der Zweitliga Auftakt von Eintracht Frankfurt gegen den FC St. Pauli verlief nach dem vergangenen tumultigen Saisonabschluss gegen Köln sehr friedlich. Etwa 16.500 Zuschauer fanden sich im Frankfurter Stadion ein. 14.000 von ihnen waren Anhänger des Frankfurter Vereins. Die restlichen Karten gingen an die Fans des Hamburger Traditionsvereins. Etwa 500 Ultras fanden sich vor dem Stadion ein und verfolgten das Spiel per Radioübertragung.

Der neue Eintracht-Trainer Armin Veh konnte seine Mannschaft zu einem 1:1 gegen die Hamburger anheizen. Das erste Tor wurde in der 38. Minute vom Hamburger Spieler Bartels geschossen. Das 1:1 schoss Meier in der 78. Minute.

Randale im Frankfurter Stadion

Die Ultra-Szene Frankfurts ist die größte in Deutschland. Ende der letzten Saison durften viele Fußballfans und Spieler die eher fragwürdige Gruppierung von ihrer besten Seite erleben. Nachdem Frankfurt gegen Köln mit 0:1 den Kürzeren gezogen hatte, flogen Bengalos aufs Spielfeld und Kameras wurden zerstört.
Die Frankfurter Ultra-Szene fiel in der letzten Zeit immer wieder durch verbale Attacken und Gewalttätigkeiten auf.

In die Höhe gestreckte Mittelfinger gehören dabei wahrlich noch zum harmlosesten Beitrag der Ultras. Einen sehr viel sympathischeren Eindruck machten hingegen die in Tränen ausgebrochenen Anhänger der Eintracht, die fassungslos den drohenden Abstieg ihres Vereins mitverfolgten.

Wird die aktuelle Saison ruhiger?

Nach den bis jetzt sehr friedlichen Spielen zum Zweitliga Start bleibt die Hoffnung, dass die Krawallbrüder ihre Aggressionen einigermaßen im Griff haben. Immerhin handelt es sich bei Fußball „nur“ um Sport und es sollten keine Leben bedroht werden.

Am dritten Spieltag treffen unter anderem der SpVgg Greuther Fürth auf den SG Dynamo Dresden und der F.C. Hansa Rostock auf den Vfl Bochum 1848. Der 1. FC Union Berlin tritt am 5. August gegen den SC Paderborn 07 an.