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2. Bundesliga – Spannung pur

Torsten Mattuschka muss pausieren

Torsten Mattuschka, Kapitän des 1. FC Union Berlin, zog sich in seiner Position als Mittelfeldspieler beim Spiel gegen Pogon Szczecin eine Dehnung des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zu. Dies ergab ein MRT nach dem 1:0 Sieg für die deutsche  Mannschaft am Dienstagabend. Er muss nun erst mal vom Mannschaftstraining fernbleiben und kann erst wieder in 14 Tagen einsteigen.

Trainer Uwe Neuhaus erklärte, dass Torsten Mattuschkas Pausieren ein schmerzlicher Verlust sei, der nicht leicht zu kompensieren wäre. Natürlich hoffe er, dass Mattuschka schnell ins Training zurückkehren könne, im Vordergrund stehe allerdings die vollständige Genesung des Mittelfeldspielers.

Torsten Mattuschka als Leistungsträger

Der in Cottbus geborene, deutsche Fußballer wechselte 2005 zum 1. FC Union Berlin in die Oberliga Nordost. Er erzielte bemerkenswerte Leistungen und trug so wesentlich zum Erfolg der Mannschaft, sowie den Aufstieg in die 2. Liga bei. Daher ist die Verletzung des Kapitäns eine besondere Herausforderung für die Mannschaft.

Schwere Ausschreitungen beim Spiel gegen Pogon Szczeci

Beim Spiel gegen die polnische Mannschaft am Dienstag ist es zu Ausschreitungen gekommen. Etwa 100 polnische Fußballfans attackierten die deutsche Polizei, bewarfen diese mit Pyrotechnik und Flaschen. Des Weiteren versuchten sie, gewaltsam in den Gästeeingangsbereich des Stadions einzudringen. Die Gewalttäter konnten nur durch Einsatz von Mehrzweckstöcken und Pfefferspray unter Kontrolle gebracht werden.

Der Einsatzleiter sah sich gezwungen eine deutliche Verstärkung der Einsatzkräfte vorzunehmen. Die vermummten Fußballfans versuchten, den Eingangsbereich unter ihre Kontrolle zu bringen, und attackierten neben der Polizei auch den Sicherheitsdienst des Stadions. Dadurch versuchten sie nachkommenden Fans den kostenlosen Zugang zum Stadion zu sichern.

Während des Spiels kam es zu einer kurzen Unterbrechung, da einige Fans Pyrotechnik auf den Spielrasen warfen und Seenotsignalfackeln zündeten.

Unweit des Stadtions drangen gleichzeitig mehrere polnische Fans in eine Tankstelle ein, um zu randalieren. Eine Plünderung konnte lediglich durch das zeitnahe Einschreiten der Beamten unter Verwendung von Pfefferspray verhindert werden. Von einem friedlichen Testspiel kann daher auch hier nicht die Rede sein.