2. Bundesliga - Spannung pur

Spielberichte, Transfers, Abstiegs- und Aufstiegskandidaten
 


Der abstiegsbedrohte SV Wehen Wiesbaden hat schnell einen Nachfolger für den jüngst entlassenen Trainer Christian Hock präsentiert. Wie der Verein mitteilte wird der favorisierte Wolfgang Frank das Traineramt übernehmen.

“Er entspricht unserem Anforderungsprofil zu beinahe 100 Prozent”, erklärte SVWW-Sportdirektor Uwe Ströver die Entscheidung. Frank, der zuletzt den Wuppertaler SV coachte, kennt sich mit dem Abstiegskampf in der 2. Liga bestens aus. Im Unterhaus war er zuvor als Trainer beim 1. FSV Mainz 05, der SpVgg Unterhaching und den Kickers Offenbach tätig.

“Es ist keine einfache, aber eine sehr reizvolle Aufgabe”, sagte Frank, der darüber hinaus seinem Vorgänger sein Mitleid aussprach. “Es ist schwer, zur Tagesordnung überzugehen, denn ich weiß, wie es Christian Hock jetzt geht. Er war vier Jahre lang mein Spieler in Mainz, ein sehr wichtiger Spieler für mich, und hat beim SV Wehen Wiesbaden klasse Arbeit geleistet.”

Für die Hinrunde gilt diese Aussage jedoch nur teilweise. Die Hessen rangieren mit 14 Punkten aus 17 Spielen nur auf dem vorletzten Platz.


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Der SV Wehen Wiesbaden hat sich von Trainer Christian Hock getrennt. Damit zogen die Hessen die Konsequenzen nach einer mehr als enttäuschenden Hinrunde, die der SVWW mit nur 14 Punkten aus 17 Spielen auf dem vorletzten Platz beendete. Aber auch die parallel laufende Trainerausbildung des 38-Jährige spielte eine Rolle. weiterlesen »


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Der FC St. Pauli hat den auslaufenden Vertrag mit Trainer Holger Stanislawski vorzeitig bis zum 30. Juni 2012 verlängert. Der 39-Jährige kann schon fast als Urgestein des Hamburger Kiez-Klubs genannt werden. Immerhin ist er seit 15 Jahren in unterschiedlichsten Formen für die St. Pauli tätig. weiterlesen »


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Bei Hansa Rostock ist man auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer fündig geworden. Dieter Eilts wird am kommenden Sonntag einen Vertrag beim Bundesliga-Absteiger unterschreiben, wie der “kicker” berichtet. Für den 43-Jährigen ist es die erste Trainerstation einer Profi-Vereinsmannschaft, nachdem er vor wenigen Wochen nach Unstimmigkeiten mit der DFB-Führung sein Amt als U21-Trainer niederlegte.

Die Anzeichen auf ein Engagement verdichteten sich bereits gestern, da sich beide Seiten für Vertragsverhandlungen trafen. “Es ist alles in Sack und Tüten”, bestätigte Hansas Aufsichtsratsvorsitzender Horst Klinkert.

Auch Eilts, der somit Nachfolger des vor zehn Tagen entlassenden Frank Pagelsdorf wird, machte aus seinem Interesse kein Hehl: “Es war ein gutes Gespräch. Wenn ich abgeneigt wäre, dann wäre ich gar nicht erst nach Rostock gekommen.”

Mit dem ehemaligen Profi von Werder Bremen will die Kogge endlich wieder in ruhige Gewässer gelangen und schnellst möglich dem Abstiegsstrudel entrinnen. Nach der jüngsten 0:6-Klatsche gegen den 1. FC Kaiserslautern rangiert Hansa Rostock nur auf dem 14. Platz und hat lediglich zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Im ersten Pflichtspiel unter Trainer Eilts bekommen es die Mecklenburger am Montag mit 1860 München zu tun.


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Offenbar ist Hansa Rostock bei der Neubesetzung des Trainerpostens schnell fündig geworden. Medienberichten zufolge, wird Thomas Doll neuer Trainer bei Hansa und somit Nachfolger des am Montag entlassenden Frank Pagelsdorf. weiterlesen »


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Frank Pagelsdorf ist nicht mehr Trainer von Hansa Rostock. Nachdem der 50-Jährige mit den Ostdeutschen zuletzt vier Spiele in Folge nicht gewinnen konnte, kommt die Entlassung wenig überraschend. Ein Nachfolger soll schon bereit stehen.

“Der Vorstand hat mich davon in Kenntnis gesetzt, dass ich beurlaubt worden bin. Der Verein ist und wird immer etwas Besonderes für mich bleiben”, sagte Pagelsdorf noch vor der offiziellen Pressekonferenz.

Entlassung deutete sich an
Am Sonntag hatte Hansa gegen den VfL Osnabrück noch eine 2:0-Führung in den letzten 15 Minuten verspielt und kam nicht über 2:2 hinaus. “Der sportliche Erfolg ist ausgeblieben, deshalb muss man nachdenken, ob man was verändern muss”, deutete Hansas Vorstandsvorsitzende Dirk Grabow den bevorstehenden Rauswurf an. weiterlesen »


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Der MSV Duisburg hat die Reißleine gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Rudi Bommer getrennt.

Die “Zebras” kassierten am 11. Spieltag gegen Aufsteiger Rot-Weiss Ahlen eine 0:1-Heimniederlage und rangieren in der Tabelle auf dem 10. Platz. Das anvisierte Ziel, den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga, sah der Klub gefährdet.

“Wir danken Rudi Bommer für seine Arbeit beim MSV Duisburg und wünschen Ihm für seine weitere Zukunft alles Gute”, erklärte der MSV-Aufsichtsratsvorsitzende Walter Hellmich nach dessen Entlassung. Bis ein Nachfolger für den 51-Jährigen gefunden ist, wird Co-Trainer Heiko Scholz das Training leiten.

Auf der Homepage des MSV Duisburg heißt es, dass der Klub “die sportliche Ausrichtung mit ihren Zielen gefährdet” gefährdet sieht. Bei den Fans hatte Bommer schon seit längerer Zeit kein gutes Standing mehr. Vor dem Spiel gegen RW Ahlen, wurden dem Trainer in einer Fan-Choreographie die Rote Karte gezeigt.


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Beim FC Augsburg sucht man offenbar eifrig einen neuen Trainer. Zwar konnte der FCA durch den 3:2-Erfolg gegen St. Pauli am letzten Spieltag die Schonfrist für Chefcoach Holger Fach verlängern, doch offenbar plant man nur noch kurzfristig mit dem 44-Jährigen.

Als möglicher Nachfolger wird Jos Luhukay am heißesten gehandelt. Die “Augsburger Allgemeine” will erfahren haben, dass die Bayern mit dem Niederländer schon seit einigen Tagen in Kontakt stehen. Zudem kennt Augsburg-Manager Andreas Rettig den 45-Jährigen aus der gemeinsamen Zeit beim 1. FC Köln, was die Gerüchte verdichtet. Damals war Luhukay als Co-Trainer in der Domstadt tätig.

Luhukay selbst wurde erst Anfang Oktober beim Bundesliga-Aufsteiger Borussia Mönchengladbach wegen der sportlichen Krise entlassen. Doch nun könnte er schnell wieder ein Comeback auf der Trainerbank geben. Die Augsburger spielen heute Abend beim FC Ingolstadt und haben am Dienstag den Tabellenletzten FSV Frankfurt zu Gast. Bei ausbleibenden Erfolgen wird sich der FCA wohl von Trainer Fach trennen.


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Hans Meyer © wikipedia

Hans Meyer kann sich nun voll und ganz auf sein neues Traineramt beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach stürzen. Wie der 1. FC Nürnberg auf seiner Internetseite bekanntgab, wurde der Rechtsstreit mit dem ehemaligen Trainer für beendet erklärt.

“Der 1. FC Nürnberg und sein ehemaliger Cheftrainer, Hans Meyer, haben alle bestehenden Streitigkeiten einverständlich beigelegt. Der beim Arbeitsgericht Nürnberg anhängige Rechtsstreit ist erledigt”, ist dort zu lesen.

Über die Einzelheiten der Vereinbarung wurde nichts bekannt - man hat Stillschweigen vereinbart. Es sei aber zu einer von beiden Seiten akzeptablen und einvernehmlichen Lösung gekommen. Meyer hatte nach seiner Entlassung im Februar dieses Jahres auf seine Lohnfortzahlung gepocht, da seiner Ansicht nach keine Kündigung erfolgte.

Doch dieser Nebenkriegsschauplatz ist ad acta und der Trainer kann sich nun voll und ganz seiner neuen Herausforderung bei den “Fohlen” widmen.


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Der dramatische 3:2-Heimsieg des VfL Osnabrück gegen den FSV Frankfurt hat ein Nachspiel. Demnach wurde VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz beschuldigt, Gäste-Trainer Tomas Oral zu Beginn der zweiten Halbzeit in einem Streitgespräch beleidigt zu haben. Für dieses angebliche unsportliche Verhalten, erwartet der DFB nun eine Stellungnahme des Beschuldigten.

“Was ist das denn für ein Wichser?”, soll Wollitz nach Auswertung von Fernsehbildern Richtung Oral gesagt haben.

Doch der 43-Jährige weist den Vorwurf energisch zurück: “Die Aussage gegen meine Person ist absolut unhaltbar und respektlos. Ich werde sämtliche mir zur Verfügung stehenden rechtlichen Schritte gegen diesen Vorwurf einleiten”, erklärte Wollitz.

Aber auch für den FSV hat das Spiel ein Nachspiel. Denn Frankfurts Christian Mikolajczak steht unter Verdacht, eine abfällige Äußerung über den Schiedsrichter gesagt zu haben und muss sich auch seinerseits zu dem Vorwurf äußern. Insgesamt wurden drei Elfmeter für die Osnabrücker gepfiffen. Unter anderem auch ein sehr fragwürdiger in der Nachspielzeit, der die Partie zugunsten des VfL entschieden hat.


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