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2. Bundesliga – Spannung pur

Tabelle der 2. Bundesliga nimmt Formen an

Tabelle der 2. Bundesliga nimmt Formen an

Sowohl im Aufstiegsrennen als auch im Abstiegskampf, aus der aktuellen Tabelle der 2. Bundesliga lassen sich eindeutige Tendenzen ablesen. Acht Spiele vor der großen Abrechnung, kann man nun langsam vom Beginn der heißen Schlussphase sprechen.

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Der 26. Spieltag brachte in der 2. Liga interessante Ergebnisse. Mit 56 Punkten und einem 4:1 Auswärtssieg in München, setzt sich die Spielvereinigung Greuther Fürth weiter an der Spitze der Tabelle fest. Zuvor legte Eintracht Frankfurt souverän mit einem 3:0 Sieg gegen Dresden vor und eroberte zwischenzeitlich sogar Platz eins. Umso höher anzusiedeln ist der eindrucksvolle Sieg der Spielvereinigung, die nun auch unter Zugzwang, ihre guten Leistungen abrufen können. Eine Eigenschaft, die im Rennen um die Bundesligaplätze noch sehr kostbar werden kann.

In der Tabelle abgerutscht: St. Pauli und der SC Paderborn lassen Federn

Die beiden punktgleichen Aufstiegsaspiranten mussten am Wochenende bittere Niederlagen einstecken. Der FC St. Pauli spielte gegen Erzgebirge Aue zunächst eine anständige erste Hälfte, in der sie durch Florian Bruns in Führung gingen. In der zweiten Hälfte fand der Gegner jedoch besser ins Spiel und den Ausgleich in der 55. Minute. Schließlich gelang Aue in der Nachspielzeit sogar noch der berühmte Lucky Punch zum 2:1-Sieg.

Der SC Paderborn kassierte mit 4:0 gegen die abstiegsgefährdeten Kicker aus Ingolstadt eine derbe Schlappe. In einer Partie, in der die Spieler von Paderborn nur wenig Land sah, trafen drei Ingolstädter und ein unglücklicher Paderborner. Pechvogel Enis Alushi traf jedoch nicht nur ins eigene Tor, sondern flog in der 71. Minute zu allem Übel noch mit Rot vom Platz.

In der Tabelle wirft es den Sportclub und die Kiezkicker satte fünf Punkte hinter die direkten Aufstiegsplätze. In acht noch verbleibenden Spielen ist dies selbstverständlich noch einzuholen, jedoch ist es zunächst ein harter Rückschlag.

Hansa Rostock schon aus der 2. Bundesliga abgeschrieben?

Auch im Abstiegskampf ging es heiß her. Am umkämpftesten war wohl die Partie zwischen Tabellen Schlusslicht Hansa Rostock und dem KSC, die sich momentan auf dem vorletzten Rang wiederfinden.

Ausgangssituation des Kellerduells war die Aussicht Rostocks mit einem Sieg endlich den letzten Platz abzugeben. Dies gelang jedoch nicht. Die beiden Mannschaften trennten sich 2:2 unentschieden. Zwischenzeitliche Lichtblicke wie der wunderschöne Volleyschuss von Stürmer Freddy Borg zum 1:2, wurden letztlich von einem unnötigen Handspiel übertüncht. Der Verstoß wurde mit Strafstoß gegen Rostock geahndet und besiegelte das Unentschieden.

Zwar konnte sich der KSC mit dem Unentschieden nicht aus der Abstiegszone befreien, dafür konnte der Dreipunkteabstand auf den letzten Platz, damit gehalten werden. Für die Mannschaft von Trainer Wolfgang Wolf hingegen, wird die Hoffnung die Klasse halten zu können, immer geringer.



Bild: Thinkstock, 178788511, iStock, Sergey Nivens