Sky - Wählen Sie Ihr Lieblingsprogramm!
2. Bundesliga – Spannung pur

Sascha Kirschstein bester Ahlener gegen 1860 München

Torwart Sascha Kirschstein stand am Montag Abend beim Auswärtssieg seines Rot-Weiss Ahlen gegen den TSV 1860 München (1:0) im Mittelpunkt. Mit klasse Paraden hielt er über 90 Minuten den Sieg Ahlens fest. Kurz nach der Pause bekam er den Unmut der Löwen-Fans zu spüren: ein Feuerzeug aus dem Löwen-Block traf Kirschstein am Kopf. Unter anderem wegen dieses Vorfalls droht 1860 München nun eine Platzsperre.

Sascha Kirschstein avancierte am Montag Abend zum Löwen-Bezwinger. Mit klasse Paraden hielt er über 90 Minuten den Auswärtssieg von Rot-Weiß Ahlen fest. Bereits in der 18. Minute wehrte Kirschstein nach einer Ecke einen Kopfball von Sascha Rösler und den anschließenden Nachschuss von Mathieu Beda ab.  Nach 27 Minuten ging dann Ahlen durch Benjamin Kern, der mit einem Gewaltschuss aus 22 Metern traf, in Führung.

Sascha Rösler am Kopfball gehindert

Nach dem Wechsel sorgten dann Fan-Eskapaden aus dem Löwen-Block für Aufregung. Sascha Kirschstein hatte Sascha Rösler regelkonform am Kopfball gehindert. Die Löwen-Fans sahen das anders und bewarfen Kirschstein mit Feuerzeugen. Eines davon traf den Ahlen-Torhüter am Kopf. Das Spiel musste kurzzeitig unterbrochen werden, Kirschstein konnte jedoch ohne nennenswerte Verletzung weiter machen. Das Verhalten von Stadionsprecher Stefan Schneider war auch nicht viel besser als das der Fans: „Liebe Löwen-Fans, lasst euch nicht provozieren vom Ahlener Torwart“, verkündete er.

Kirschstein bester Ahlener

In der 65. Minute war dann Sascha Kirschstein wieder zur Stelle: einen Kopfball von Beda entschärfte er spektakulär. In der Schlussphase entwickelte sich Kirschstein dann mit einer Serie guter Paraden zum besten Mann in der Ahlener Mannschaft. Nach dem Schlusspfiff kam es zu einer unschönen Szene: zwei Löwen-Fans stürmten auf den Platz in der Allianz Arena und rempelten Schiedsrichter Markus Wingenbach an. Wegen der Fan-Eskapaden wird nun vom DFB-Kontrollausschuss ermittelt. Gut möglich, dass es für 1860 München zu einer Platzsperre kommt (mehr zur Bundesliga siehe hier).