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2. Bundesliga – Spannung pur

Santi Kolk beim 1. FC Union Berlin

Der Niederländer Santi Kolk ist seit dem 1. Juli beim Bundesliga-Zweitligisten 1. FC Union Berlin. Die Berliner verpflichteten den Mittelfeldspieler und Spielmacher für drei Jahre, doch noch kann er Trainer und Fans nicht überzeugen.

Santi Kolk wurde 1981 in Den Haag geboren und ist als Profi-Fußballspieler seit 1999 in der ersten und zweiten Liga der niederländischen Ehrendivision unterwegs. Zum 1. Juli 2010 wechselte Santi Kolk von Vitesse Arnheim in die 2. Bundesliga zum 1. FC Union Berlin.

Santi Kolk bei Union Berlin

In Berlin unterschrieb Santi Kolk einen Dreijahres-Vertrag, der auch für die erste Liga gilt. Der Verein zahlte keine Ablösesumme. Für Union kickt Santi Kolk im Mittelfeld als Spielmacher hinter der einzigen Spitze John Jairo Mosquera. Im Mittelfeld soll Kolk zusammen mit Torsten Mattuschka agieren, doch eben dieses Zusammenspiel funktionierte zu Beginn der neuen Saison noch nicht reibungslos.

Er soll der kreative Spielmacher in Unions Mittelfeld sein, genau dafür hat ihn der Verein von Arnheim geholt. Doch der 28 -jährige Holländer ist offensichtlich noch ganz in Deutschland angekommen, an die unterschiedlichen Anforderungen muss er sich erst noch gewöhnen. In den Niederlanden ist er weniger gelaufen, es wurde mehr Wert auf Technik gelegt, in der 2. Bundesliga liegt der Focus eher auf dem Zweikampf.

Santi Kolk muss sich beweisen

Während Santi Kolk in den ersten beiden Pflichtspielen, im DFB-Pokal gegen den Halleschen FC (0:1) und in der zweiten Liga gegen Aachen (2:2), noch nicht besonders auffiel, war er im dritten Spiel gegen Greuther Fürth zugleich Held und Pechvogel.

Der Holländer mit der Rückennummer 10, der einst bei der U20-WM 2001 von Louis van Gaal trainiert wurde, schoss gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth in der 70. Minute den Anschlusstreffer für Union, wenig später versemmelte er jedoch den Freistoß. Das Spiel endete mit einer 1:2 -Niederlage für Union Berlin. Santi Kolk wird sich beweisen müssen, das Derby gegen Hertha BSC steht vor der Tür (19. September).