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2. Bundesliga – Spannung pur

Saenko nun doch zu Spartak Moskau

Das Transfergerangel um Ivan Saenko ist beendet. Nachdem zuletzt ein Wechsel in die Ukraine zu Dynamo Kiew als fast perfekt vermeldet wurde, machte nun doch Spartak Moskau das Rennen um den russischen Stürmer. „Wir haben mit Ivan den Vertrag aufgelöst und auch aus Moskau die entscheidenden Unterschriften erhalten. Es war einer der kompliziertesten Transfers meiner Laufbahn“, erklärte FCN-Manager Martin Bader der „Bild„.

Für den 24-Jährigen kassiert der 1. FC Nürnberg die stattliche Ablösesumme von 3,2 Millionen Euro. „Wir haben mit Spartak einen guten Kompromiss gefunden“, ergänzte Bader. Zudem wurde eine weitere Zahlung vereinbart, sollte Spartak die Champions-League-Qualifikation überstehen. Dabei müssen die Russen prekärer Weise gegen Dynamo Kiew ran, wo Saenko fast gelandet wäre. Aber auch bei einem möglichen Weiterverkauf sollen die Franken einen finanziellen Nachschlag erhalten.

Saenko, der nach eigener Aussage bei seinem Wunschverein gelandet ist, spielte seit 2005 für den Club. Dort absolvierte der Russe 83 Bundesligaspiele und erzielte 18 Treffer. 2007 gewann Saenko mit dem 1. FC Nürnberg den DFB Pokal. Doch nach dem Abstieg in der letzten Saison landete der Stürmer bei Trainer Thomas von Heesen auf dem Abstellgleis. Die Stimmung zwischen Verein und Spieler verschlechterte sich. Entsprechend lauten die Abschiedsworte Saenko wie folgt: „Ich bin zutiefst enttäuscht, wie über mich in Nürnberg geredet wird, nur weil ich weiter erste Liga spielen will. Ich habe für den Club in über 80 Pflichtspielen fast 20 Tore und gut 20 Vorlagen gegeben. Und dabei auch mitgeholfen, den ersten Titel seit 40 Jahren nach Nürnberg zu holen. Trotzdem wird selbst bei meinem Abschied alles negativ dargestellt“, sagte er der „Bild„.

Als möglicher Nachfolger für Saenko wird bereits Isaac Boakye vom VfL Wolfsburg gehandelt.