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2. Bundesliga – Spannung pur

RW Ahlen entlässt Christian Wück

Rot-Weiss Ahlen hat Cheftrainer Christian Wück entlassen. Nachdem der Aufsteiger aus den letzten acht Spielen nur vier Punkte holte, zogen die Klubverantwortlichen die Reißleine. Wück konnte die Maßnahme verständlicherweise gar nicht nachvollziehen.

„Das ist lächerlich. Die Gründe sind nur vorgeschoben“, sagte der 36-Jährige der „dpa„. Ganz Unrecht hat der 36-Jährige nicht.

In der Pressemitteilung hieß es: „Die sportlich negative Tendenz der vergangenen Wochen sowie die aufgrund seiner Ausbildung zum Fußballlehrer bedingte Abwesenheit beim Training gaben den Ausschlag für die Entscheidung des Präsidiums.“

Diese Beweggründe finden Anklang, doch dabei darf nicht vergessen werden, wie stark RW Ahlen den Großteil der Hinrunde aufspielte. Die Aufsteiger avancierten zum Überraschungsteam, welches sich im oberen Tabellendrittel einnistete.

Doch dann begann die Talfahrt, welche letztlich in der etwas überhasteten Trainer-Entlassung endete. Es hat sich mal wieder bewiesen, dass die Trainer das schwächste Glied in einem Verein sind. Da wünscht man sich Außenstehender doch manchmal einen längeren Geduldsfaden im Präsidium.

In Ahlen werden vorerst Assistenztrainer Bernd Heemsoth und Manager Stefan Grädler das Training leiten.

Was sagt ihr: Habt ihr Verständnis für die Entlassung von Christian Wück?