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2. Bundesliga – Spannung pur

Rot Weiss Ahlen: Neuanfang in der 3. Liga

Rot-Weiß Ahlen steigt ab in die 3. Liga. Nach 31. Spieltagen steht das nun auch rechnerisch fest. Ahlen will jetzt einen Neuanfang wagen, aber ohne Trainer Christian Hock. Sein zum 30. Juni auslaufender Vertrag soll nicht verlängert werden.

Der erste Absteiger der Saison 2009/10 steht mit Rot Weiss Ahlen fest. Mit nur 21 Punkten aus 31 Spielen geht es für die Westfalen nach nur zwei Spielzeiten in der 2. Fußball Bundesliga wieder direkt in die 3. Liga.

Die Bilanz der laufenden Saison

Die Bilanz von Rot-Weiß Ahlen sieht schlecht aus, von 31 Spielen konnten sie gerade einmal fünf Partien gewinnen und lediglich 18 Tore erzielen. Derzeit haben sie elf uneinholbare Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 16. „Das ist natürlich zu wenig. Wir sind zurecht abgestiegen“, gab Teammanager Ronald Maul ehrlich zu.

Die Saison lief wirklich nicht rund für Rot-Weiß Ahlen, gleich drei Trainer hatte man verschliessen und dennoch den Abstieg nicht verhindern können. Zu Beginn holte Stefan Emmerling nur einen mageren Punkt aus den ersten fünf Spielen, seinem Nachfolger Andreas Zimmermann fehlte die erforderliche Trainerlizenz (zwei Spiele, keine Punkte), Christian Hock war zunächst erfolgreich, konnte aber den Absturz nicht verhindern.

Rot Weiss Ahlen will Neuanfang mit Ronald Maul

„Wir wollen den Abstieg nutzen, um uns sportlich neu aufzustellen“, sagte Ahlens Vereinspräsident Heinz-Jürgen Gosda und fügt hinzu: „Zur Vorbereitung auf die neue Saison benötigen wir frischen Wind, und dazu gehört nun mal ein Schnitt“.  Konkret heißt das, Christian Hock darf seine Sachen packen, sein Vertrag wird zum Saisonende nicht verlängert.

Mehr in die Verantwortung genommen werden soll Ex-Spieler und jetziger Teammanager Ronald Maul. Dieser steigt zum neuen Sportlichen Leiter auf und soll den Neuaufbau einleiten. Maul muss sich in den kommenden Wochen mit der Trainersuche beschäftigen und er muss versuchen, die jungen Spieler zu halten. Derzeit laufen erste Verhandlungen mit Tim Gorschlüter, Michael Wiemann, Ole Kittner und David Blacha.