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2. Bundesliga – Spannung pur

Pfeift Michael Kempter in Liga 2?

Die Affäre um den jüngsten Schiedsrichter der Bundesliga, Michael Kempter und dem deutlich älteren Manfred Amerell geht nach dem gestrigen außergerichtlichen Vergleich in die nächste Runde.

Gestern (04.03.) Nachmittag wurde in München ein außergerichtlicher Vergleich erwirkt. Manfred Amerell darf weiterhin vom DFB der sexuellen Belästigung bezichtigt werden. Im Gegenzug erhält der Beschuldigte alle Namen, derer, die ihm unangebrachtes Verhalten vorwerfen.

Am Abend gestand Manfred Amerell in der Sat1 Sendung „Kerner“: „Es ist drei Mal zwischen uns zu körperlichen Beziehungen gekommen.“ Haben Sie ihn geliebt?“ Ich mochte ihn sehr, sehr gerne. Ich glaube, im Umkehrschluss war es genauso.“ (sueddeutsche.de)

Warum Michael Kempter ihn jetzt verunglimpfen will, kann er sich nicht erklären – oder will es öffentlich nicht. Schiedsrichter Michael Kempter, der in jetzt vorgelegten E-Mails, die sich die beiden zusandten, sich mit Zeilen wie, „Kuss von deinem Schatz“ sowie „Dein dich liebender Michi“ (sueddeutsche.de) verabschiedete, behauptet jetzt, dass er das Gefühl hatte solche Verabschiedungsgrüße schreiben zu müssen, da er sonst von Manfred Amerell keine Spiele mehr zugeteilt bekommen würde.

Entscheidung zu Michael Kempters Schiedsrichterkarriere noch offen

Mittwoch hatte der Vorsitzende des DFB-Schiedsrichterausschusses, Volker Roth, bekannt gegeben, dass Michael Kempter am Wochenende nach sieben Wöchiger Pause wieder in Spiel leiten würde. Genannt wurden die Zweitliga Partien zwischen Union Berlin und MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf gegen Greuther Fürth. Heute wurde diese Ankündigung jedoch revidiert.

Michael Kempter wird nicht wie geplant einem Spiel als Unparteiischer vorstehen. Offenbar weil er in einer weiteren E-Mail 2007, bezüglich eines Champions League Spieles des Fc Bayern München an Manfred Amerell schrieb, er hoffe, dass die Bayern rausfliegen und dass er darauf mit ihm (Amerell) anstossen möchte.

Handfeste Ergebnisse in der Affäre Amerell-Kempter werden wohl noch eine Weile auf sich warten lassen. Im jahr der Fussball Weltmeisterschaft in Südafrika ist es bereits der zweite negative Medienautritt des DFB.