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2. Bundesliga – Spannung pur

KSC-Boss Metzger geht, Verein droht die Pleite

Der Präsident des Karlsruher SC, Paul Metzger, ist zurückgetreten. Nach nicht einmal einjähriger Amtszeit ist Metzger damit einem Abwahlantrag von Mitgliedern der Vollversammlung zuvorgekommen. Der Verein ist jetzt führungslos und versinkt im Defizit.

Paul Metzger war nich einmal ein Jahr im Amt, da nahm er auch schon wieder seinen Hut. Metzger ist als KSC-Präsident zurückgetreten. Mit ihm geht zudem sein Stellvertreter Arno Glesius.

KSC-Boss Metzger nimmt seinen Hut

Sportlich steht der Karlsruher SC derzeit souverän im oberen Mittelfeld, mit dem 5:5 gegen Energie Cottbus waren die Karlsruher zudem Teil des frühen Bundesliga Saison-Höhepunkts. Nur intern geht es dem Verein alles andere als gut. Der Verein ist führungslos, erst in voraussichtlich vier bis sechs Wochen kann ein neues Präsidium präsentiert werden.

Das alte um Präsident Paul Metzger hatte sich zerstritten und noch vor der Jahreshauptversammlung nahm Metzger seinen Hut. Ihm drohte ein Abwahlverfahren. Die Vollversammlung entschied mit deutlicher Mehrheit von 935 Ja-Stimmen zu 579 Nein-Stimmen bei 35 Enthaltungen für ein solches Verfahren, was letztlich ja nicht mehr nötig war.

Dem KSC droht Defizit

Neben den vereinsinternen Gräben, die es zuzuschütten gilt, kämpft der KSC auch an der monetären Front. Der Verwaltungsrat gab bekannt, dem Verein drohe in der laufenden Saison ein Millionendefizit. Zu einem ausgeglichenen Haushalt fehlen dem KSC derzeit 3,64 Millionen Euro, sagte der Vorsitzende Peter Mayer. Das ist deutlich mehr als ursprünglich angenommen, weswegen der Haushalt noch nicht genehmigt wurde.