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2. Bundesliga – Spannung pur

Köln, Fürth, Regensburg starten erfolgreich – Frust beim HSV

Düsseldorf – Der 1. FC Köln hat es besser gemacht als der Hamburger SV und ist wie Jahn Regensburg und Greuther Fürth erfolgreich in die neue Saison in der 2. Fußball-Bundesliga gestartet.

«Ich muss meinen Jungs für die Art und Weise, wie sie gekämpft haben, ein Kompliment machen», sagte Kölns Trainer Markus Anfang nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg beim VfL Bochum. Jahn Regensburg bezwang den FC Ingolstadt mit 2:1 (1:1), Fürth setzte sich 3:1 (0:0) gegen den SV Sandhausen durch.

Frust herrschte indes beim Hamburger SV nach der 0:3-Pleite im Saisoneröffnungsspiel am Freitag gegen Holstein Kiel. «Das war desaströs, eine Katastrophe», erklärte HSV-Kapitän Lewis Holtby.

Die Erleichterung überwog beim 1. FC Köln, der nach dem Abstieg aus der Bundesliga in der vergangenen Saison ebenso wie der HSV die direkte Rückkehr plant. Bochum war vor 26 600 Zuschauern und bei Temperaturen über 30 Grad im eigenen Stadion zunächst die bessere Mannschaft, konnte aber FC-Keeper Timo Horn nicht überwinden. «Wir hatten Probleme, unser Spiel aufzuziehen. Der VfL hat es stark gemacht, wir mussten uns reinkämpfen», meinte Anfang.

Ein Eigentor des Bochumer Maxim Leitsch (44.) und der Treffer von Rafael Czichos (60.) entschieden die Partie. «Diese Auftaktniederlage war unnötig und tut schon ein wenig weh, wir werden aber schnell nach vorne schauen», sagte VfL-Coach Robin Dutt.

Der HSV muss indes den Dämpfer gegen Kiel verdauen. «Wir werden jetzt nicht alles über den Haufen werfen und alles in Zweifel ziehen», sagte Trainer Christian Titz am Samstag. Die Gäste überraschten bereits in der Vorsaison mit dem dritten Platz und richteten sich nun erneut vorne in der Tabelle ein.

Jahn Regensburg siegte gegen Ingolstadt nach Rückstand noch. Konstantin Kerschbaumer brachte die Gäste in Führung. Benedikt Saller sorgte mit einem beherzten Solo für den Ausgleich, ehe Ingolstadts Frederic Ananou einen Schuss von Marc Lais ins eigene Tor lenkte. In Fürth war der Doppelpack von Daniel Keita-Ruel innerhalb von drei Minuten die Basis für den Sieg gegen Sandhausen, das zunächst führte.

Fotocredits: Guido Kirchner,Armin Weigel,Karl-Josef Hildenbrand,Daniel Bockwoldt
(dpa)

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