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2. Bundesliga – Spannung pur

Karlsruher SC entlässt Cheftrainer Edmund Becker

Nach der Entlassung Edmund Beckers als Cheftrainer des Karlsruher SCs, die eigentlich eine Beurlaubung mit sofortiger Wirkung ist, sucht der Verein nach einem Nachfolger. Da auch Co-Trainer Ralf Becker entlassen (oder beurlaubt?) wurde, müht sich derzeit Interims-Trainer Markus Kauczinski, der vormalige Trainer der Amateure, mit dem Coaching der Mannschaft allein ab.

Mal sehen, wie es im nächsten Spiel gegen den TSV München so laufen wird. Erschwerend hinzu kommt, dass in der Karlschruher Fuschballwelt derzeit Einiges aus dem Ruder läuft, auch der Job des derzeitigen Präsidenten Huber H. Raase wird neu vergeben, und ob der Manager Rolf Dohmen dann noch lange an den Strippen ziehen darf, bleibt abzuwarten.

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Nach dem buchstäblichen Auf und Ab der letzten Bundesliga-Jahre wird es der neue Trainer des KSC natürlich nicht leicht haben – im Gespräch sind unter anderem angeblich Edgar Schmitt, Rudi Bommer und Friedhelm Funkel.

Fraglich ist natürlich, ob die spärlichen Erfolge der beiden ersten Ligaspiele 2009/2010 mit nur einem Punkt Gewinn tatsächlich ausschlaggebend für die Entlassung/ Suspendierung/ Beurlaubung/ Kündigung/ Absetzung/ Pensionierung Edmund Beckers und seines Namensvetterns Ralf waren, denn – so erinnert sich der Ein oder Andere vielleicht – da schwelte doch schon seit einigen Monaten eine Gefahr, die sich aus Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf die Mannschaftsaufstellung nährte.

Vor allem die Fans, die ihrem Ede Becker jahrelang die Treue gehalten hatten, fingen in der Saison 2008/2009  an, sich von dem Reichenbacher Buben zu distanzieren, und verstanden seine Haltung nicht mehr.

Da stellt sich doch einmal mehr die Frage, warum man nicht gleich die Trainer gegeneinander spielen lässt. Immerhin war Edmund Becker ja auch mal ein ganz passabler Mittelfeldspieler. Einen Trainer nach zwei Spielen zu entlassen, weil es eben statt maximalen Sechs Punkten oder minimalen Null nur Einen gab, das ist dann doch vielleicht doch ein wenig verfrüht. Oder eben zu spät. So könnte man ja durchaus auch argumentieren, schliesslich war doch die ganze Sommerpause lang Zeit, sich nach einem „Urlaubsvertreter“ umzuschauen.