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2. Bundesliga – Spannung pur

Greuther Fürth so gut wie erstklassig

Mit einem glücklichen, aber verdienten 2:1 Sieg gegen den Aufstiegskonkurrenten St. Pauli haben die Fürther am Wochenende einen riesigen Schritt in Richtung 1. Bundesliga genommen. Dass sie das Zeug haben, um bei den großen Vereinen zu bestehen, bewiesen sie schon zuletzt im DFB-Pokal Halbfinale, bei dem man nur knapp am deutschen Meister scheiterte.

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In einer mäßigen Partie, die jedoch relativ eindeutig von den Fürthern dominiert wurde, gingen die Gastgeber schon sehr früh in der sechsten Minute in Führung. Neben einer starken Phase nach Wiederanpfiff, hatten die Paulianer nicht sehr viele Chancen. Dass dann ausgerechnet der ehemalige Kiezkicker und Derbyheld Gerald Asamoah, das zweite Tor der Fürther schoss, mag für den ein oder anderen ironisch klingen. Aber immerhin gelang den Hamburgern in der 90. Minute noch ein Ehrentreffer.

Fürth kann für die 1. Liga planen

Für den ewigen Vierten der 2. Bundesliga ist es ein hochverdienter Erfolg, der den fränkischen Kickern schon lange zu wünschen war. Mit zehn Punkten Abstand auf den Relegationsplatz, gibt es für Greuther Fürth dieses Jahr schon sicher mehr als nur die Holzmedallie. Damit die Fürther jetzt schon ihren Aufstieg offiziell feiern können, müsste jedoch Fortuna Düsseldorf am heutigen Montagsspiel verlieren.

Wie man so schön sagt, ist der Drops rein rechnerisch also noch nicht gelutscht. So stark wie der Verein jedoch momentan spielt, ist zu erwarten, dass sie in den letzten drei Spielen auch noch den ein oder anderen Punkt mitnehmen werden.

Mit den Stürmern Olivier Occean, Christopher Nöthe, Sercan Sararer und nicht zuletzt Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah, ist Fürth in der Offensive sehr gut aufgestellt. Die Tormaschine des Tabellenersten machte in der laufenden Saison bereits 69 Tore und wird nur knapp vom Sturm der Eintracht Frankfurt getoppt.

Kampf um den begehrten Relegationsplatz

Auch Eintracht Frankfurt hat sich bereits ein Polster auf die anderen Aufstiegsaspiranten verschafft. Sieben Zähler beträgt momentan der Abstand auf Rang drei. Im Rennen um diesen Platz befinden sich Überraschungs-Anwärter Paderborn, Fortuna Düsseldorf und trotz bitterem Rückschlag, immer noch der FC St. Pauli.

Sollten die Fortuna Düsseldorf Spieler heute im Auswärtsspiel gegen Dynamo Dresden einen Dreier einfahren, hätte der Club bereits einen Favoritenstatus und würde Paderborn vom wichtigen dritten Platz verdrängen. Heiße Kandidaten aus der ersten Liga, auf die man dann im Relegationsspiel treffen könnte, sind beispielweise Hertha BSC Berlin und der 1. FC Köln.