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2. Bundesliga – Spannung pur

Gerald Asamoah: Derby-Tor «hat einen besonderen Platz»

Hamburg – Gerald Asamoah wird noch immer von Fußball-Fans des FC St. Pauli auf seinen Siegtreffer im letzten Stadtderby gegen den Hamburger SV angesprochen.

«Die begegnen mir mit sehr herzlichem Gefühl und bedanken sich für das Tor», sagte der Ex-Nationalspieler. Da das Duell der beiden Hamburger Vereine am Sonntag in der 2. Bundesliga ansteht, werde er im Ruhrgebiet noch häufiger von St. Pauli-Anhängern darauf angesprochen. «Dann merkt man schon, was man für ein Tor geschossen hat.»

Zuletzt waren der HSV und der FC St. Pauli am 16. Februar 2011 in der Bundesliga aufeinander getroffen. Der damalige Pauli-Kapitän Asamoah stieg mit seinem entscheidenden Kopfballtor zum 1:0 in der 59. Minute zum Liebling der Kiezclub-Fangemeinde auf. «Das Tor hat schon einen besonderen Platz», sagte der heutige Manager der U23-Mannschaft des FC Schalke 04 über den persönlichen Stellenwert des Treffers.

Asamoah war nach dem Bundesliga-Aufstieg des FC St. Pauli von Schalke 04 nach Hamburg gekommen. Nach dem ersten Erfolg in einem Stadtduell über den HSV seit 1977 lief beim FC St. Pauli aber nicht mehr viel zusammen. In den restlichen zwölf Punktspielen holte das Team nur noch einen Zähler und stieg ab. Asamoah verließ den Verein.

Am Sonntag wird der 39-Jährige mit seinem Ex-Verein mitfiebern, auch wenn seine U23 an dem Nachmittag selbst im Einsatz ist. «Der Mensch neigt dazu, dass er für den kleineren Verein Sympathien empfindet. Und ich habe ein Jahr für Pauli gespielt», sagte er. «Da ist es klar, dass ich auch Pauli die Daumen drücke, dass sie es schaffen.»

Fotocredits: Marcus Brandt
(dpa)

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