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2. Bundesliga – Spannung pur

Fortuna Düsseldorf leiht Martin Harnik von Werder Bremen

Mit Martin Harnik hat die Fortuna Düsseldorf für zunächst ein Jahr einen Spieler von Werder Bremen ausgeliehen, der nicht nur mit beiden Füssen schiessen kann, sondern sogar – obwohl eigentlich gelernter Stürmer – sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung eingesetzt werden kann.

Obwohl der 22-jährige Hamburger, der dank seines österreichische Vaters auch die österreichische Staatsangehörigkeit hat und sich schon früh dazu entschied, für österreichische Nationalteams zu spielen (U-19, -20, -21 und die österreichische Nationalmannschaft), bislang fast ausschliesslich im Sturm eingesetzt wurde und so auch einige Tore aufweisen kann, wurde Harnik bei Werder Bremen zum Aussenverteidiger umgeschult.

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Bei den Rot-Weissen in Düsseldorf allerdings wird der 1,85 Meter grosse Harnik wohl dem Anschein nach doch wieder im Angriff eingesetzt werden. Die zukünftige Nummer 34 der Fortuna soll den mit fünf weiteren Angreifern nicht eben stark repräsentierten Sturm unterstützen und erweitern.

Bereits beim morgigen Spiel gegen den FC Augsburg könnte der 75 Kilogramm schwere Stürmer eingesetzt werden und dann sich und seinem neuen Club beweisen, dass die Entscheidung, ihn für ein Jahr vom SV Werder Bremen auszuleihen, wobei der Fortuna Düsseldorf mit einer Kaufoption alle Türen offen stehen, sofern sich Harnik und die Rot-Weissen als gutes Team erweisen sollten.

Martin Harnik steht als Mensch zwischen Deutschland und Österreich

Martin Harnik ist ein Spieler und Mensch, der sich auch nicht scheut, mal Klartext zu reden. Während er in Österreich den Spott- oder Spitznamen „Piefke“ weg hat, weil er den Ösis als Norddeutscher gilt, der selbst zugibt, den österreichischen Dialekt nicht all zu gut zu verstehen, eckte der 22-Jährige auch schon in Deutschland an, als er vor einem Spiel zwischen Deutschland und Österreich verkündete, „die Deutschen scheissen sich doch schon in die Hose“.

Auf jeden Fall soll Martin Harnik, der mit Mitteln des neuen Fortuna-Sponsors systaic AG finanziert wird, mithelfen zu beweisen, dass die Fortuna in der 2. Bundesliga gut aufgehoben ist und vielleicht sogar das Potenzial zu noch mehr hat. Zunächst heisst der Plan wohl aber erst mal, zum Tabellenführer 1.FC Sankt Pauli aufzuschliessen.