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2. Bundesliga – Spannung pur

Erzgebirge Aue schafft Ziel-Punktzahl 40

Durch einen Last-Minute-Treffer von Enrico Kern in der zweiten Minute der Nachspielzeit konnte der FC Erzgebirge Aue einen 1:0-Heimsieg gegen den TSV 1860 München feiern. Die Sachsen haben nun allen Grund zum Feiern. Denn sie haben die zum Anfang der Saison ausgegebene Mindestpunktzahl von 40 Zählern erreicht.

Erzgebirge Aue (Foto: flickr/Ivo Schwalbe)

Jetzt kann Erzgebirge Aue befreit aufspielen, denn der Klassenerhalt des Aufsteigers ist in Sack und Tüten. „Endlich haben wir die 40 Punkte, für die wir die letzten acht Monate so hart gekämpft haben. Nun ist es schön, dass wir endlich unsere Ziele korrigieren können. Wir werden alle anderen Mannschaften, die von Anfang an den Anspruch hatten aufzusteigen, weiter ärgern“, sagte Torhüter Martin Männel zur dpa.

Nach dem Erfolg gegen 1860 München kletterten die „Veilchen“ in der Tabelle auf Platz vier und haben nun einen Zähler Rückstand zum Relegationsplatz für das deutsche Fußball-Oberhaus. „Wir müssen weiter Dampf auf dem Kessel halten. Wir fühlen uns im Kreise der Großen der Liga, die sich eigentlich in der ersten Liga sehen, sehr wohl. Jetzt krempeln wir die Arme hoch und nutzen den günstigen Lauf der Sterne“, gibt Aues Trainer Rico Schmitt das Ziel aus.

Ein bisschen unheimlich ist den Auer Spielern dieser vordere Tabellenplatz schon, nachdem sie in der vorigen Saison noch in der dritten Liga positioniert waren. Nun wollen sie aber weiter oben mitmischen. „Als wir Tabellenerster waren, haben wir schon einmal angefangen zu zählen und dann ging alles schief. Unser Nahziel muss heißen, so lange wie möglich oben dran zu bleiben“, meint Mittelfeldspieler Marc Hensel, der mit sechs Toren immer noch erfolgreichster Torschütze des Aufsteigers ist.

Am Sonntag kann Aue auf weitere Punktejagd gehen. Dann spielen die Sachsen-Kicker beim Tabellen-Schlusslicht Arminia Bielefeld.