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2. Bundesliga – Spannung pur

Ende der Winterpause – Das Aufstiegsrennen beginnt

Ende der Winterpause – Das Aufstiegsrennen beginnt

Das Ende der Winterpause ist gekommen sodass das Aufstiegsrennen heute Abend beginnt. Dieses mal rangeln sich gleich fünf Mannschaften um den Sprung in die erste Bundesliga.

Bis zum Saisonende sind für jede Mannschaft noch 1350 Minuten zu spielen, dann steht endgültig fest, wer den Sprung ins Fußball-Oberhaus geschafft hat. Das Aufstiegsrennen ist diese Saison das härteste seit der Einführung der eingleisigen 2. Bundesliga im Jahre 1992. Nach dem Tabellenführer Fortuna Düsseldorf schielen auch die Zweitliga-Teams aus Fürth, Hamburg und Paderborn, sowie die Eintracht Frankfurt auf den Aufstieg.

Fortuna Düsseldorf will auch nach der Winterpause Spitzenreiter bleiben

Beim Klassen-Primus Düsseldorf will man nichts dem Zufall überlassen. Trainer Norbert Meier betont, dass die Mannschaft schon zu Beginn ihr Potential wieder voll ausschöpfen muss und nichts dem Zufall überlassen werden darf. Die Mannschaft tritt am Samstag gegen den FC Ingolstadt an. Die vier anderen potentiellen Aufstiegskandidaten hoffen dabei natürlich auf einen Ausrutscher Düsseldorfs.

In Fürth will man unterdessen zudem den Auftakt heute Abend mit einer großen Portion Schwung gut zu meistern, denn immerhin liegt die Mannschaft nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer. Die Spieler sind jedoch optimistisch was das Erreichen ihres großen Ziels angeht, wie Trainer Mike Büskens verlauten lässt. Möglicherweise liegt dies auch ein wenig an der Verpflichtung von Ex-Nationalspieler Gerald Aamoah, mit dessen Hilfe sich Greuther Fürth den Aufstieg sichern will.

Am Tabellenende interessiert das Aufstiegsrennen wenig, dort gilt es den drohenden Abstieg zu verhindern

Die Mannschaften im Tabellenkeller kümmert der Aufstiegskampf hingegen wenig, für sie dreht sich nach der Winterpause alles um den Klassenerhalt. Aus diesem Grund haben die sogenannten „Unaufsteigbaren“ auf dem Transfermarkt noch einmal so richtig zugeschlagen.

Besonders für das Schlusslicht, den Karlsruher SC ist Zittern angesagt. Trainer Jörn Andersen und seine Mannschaft sind praktisch zum Siegen gezwungen, wenn sie den Abstieg verhindern wollen. Für die letzten 15 Spiele der Saison wurde der Kader daher noch einmal kräftig umstrukturiert. So hofft man endlich die Schwachstelle in der Defensive beseitigt zu haben indem Ilias Charalambous bis zum 30. Juni 2012 verpflichtet werden konnte. Ob die Umstrukturierungen dem Verein letztendlich gut getan haben oder die Situation noch verschlimmern, wird sich beim Spiel gegen Erzgebirge Aue zeigen.


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