Trolli-Arena wird das Fürther Fussballstadion, besser bekannt als Playmobil-Stadion, ab der kommenden Saison heissen. Dann spielt die SpVgg Greuther Fürth nicht mehr in einem Stadion, das nach einem Kinderspielzeug-Hersteller benannt ist, sondern in einem, das nach einem indonesischen Fruchtgummi-Hersteller benannt ist.
1983 war die damals schwer verschuldete SpVgg gezwungen gewesen, den Sportpark Ronhof zu verkaufen. Horst Brandstätter von Playmobil griff zu und nannte den zuvor nach einem Fürther Stadtteil benannten Sportpark Ronhof in Playmobil-Stadion um, allerdings erst im Jahr 1997, als die Fürther in die zweite Bundesliga aufgestiegen waren und das Stadion den neuen Anforderungen entsprechend umgebaut worden war. Bei seiner Einweihung im Jahr 1910 hatte das Stadion noch „Sportplatz am Ronhofer Weg gegenüber dem Zentral-Friedhof“ geheissen.
Es scheint, als hätte das Heimstadion der SpVgg Greuther Fürth in Bezug auf seinen Namen schon immer unter einem schlechten Stern gestanden. Nach dem umständlichen und sehr langen ursprünglichen Namen, der neutralen Kurzversion „Sportpark Ronhof“ über Playmobil-Stadion zur Trolli-Arena – was kommt als nächstes, Pampers-Plattform?
Im Laufe der Jahre wurde weiterlesen »
Die SpVgg Greuther Fürth verfügt mit Sami Allagui und Stefan Reisinger über die beste Sturmreihe, die die 2. Liga in dieser Saison zu bieten hat. Zusammen trafen die beiden Ballermänner schon 23 Mal. Da reifen die Aufstiegsträume.
Der Offensivfußball der Fürther lässt einem das Herz höher schlagen. Nach 19 Spielen trafen die Spieler von Trainer Benno Möhlmann schon 45 Mal ins Schwarze und liegen als Zweiter gut im Aufstiegsrennen.
In der Bundesliga kann lediglich Spitzenreiter 1899 Hoffenheim (ebenfalls 45 Tore) einen gleichen Torhunger vorweisen.
Toptorjäger ist dabei Sami Allagui mit 13 Treffern, der auch die Torjägerliste der 2. Liga anführt. Der Deutsch-Tunesier kam erst zu Saisonbeginn vom FC Carl Zeiss Jena und hat richtig eingeschlagen. Der 22-Jährige, der in Düsseldorf geboren wurde und auf seiner ersten Profistation beim RSC Anderlecht in Belgien landete, konnte in seiner bisherigen Karriere nicht unbedingt als Knipser für Furore sorgen. weiterlesen »
Nachdem bereits 1860 München mit Sascha Rösler einen ausgemusterten Profi vom Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach angelte, bediente sich nun auch die SpVgg Greuther Fürth bei den Fohlen. Alexander Voigt soll im Aufstiegskampf helfen.
Der 30-jährige Abwehrrecke einigte sich mit den Fürthern auf ein Engagement bis Juni 2010. Mit Voigt haben die Kleeblättler einen erfahrenen Spieler verpflichtet, der das Team von Benno Möhlmann endlich in die Bundesliga führen soll. weiterlesen »
Nachdem es für Rot-Weiss Ahlen aus den letzten drei Spielen nur ein Punkt zu feiern gab, konnte der Aufsteiger ausgerechnet bei den heimstarken Aachener einen Sieg einfahren. Aber auch Greuther Fürth sorgte bei Hansa Rostock im ersten Teil des 10. Spieltags für eine Überraschung.
Die Festung Tivoli ist gefallen. Alemannia Aachen musste nach vier Heimsiegen in Folge die erste Niederlage im heimischen Stadion verkraften. Dank des 0:2-Sieges entführte Ahlen drei Punkte aus Aachen und behauptet sich weiter in der Spitzengruppe der 2. Liga. Die Wück-Elf bot vor allem im Defensivbereich eine anschauliche Leistung und setzte sich nicht unverdient durch. Die Tore markierten Heithölter und Book. weiterlesen »
Vier Tage vor dem Ende der Transferperiode hat der 1. FC Kaiserslautern noch mal personell nachgelegt. Die Pfälzer sind dabei wieder in Hoffenheim fündig geworden. Nachdem die “roten Teufel” erst vor kurzer Zeit Dragan Paljic vom Bundesligaaufsteiger verpflichteten, folgt mit Kai Hesse ein weiterer Ex-Hoffenheimer.
Der Stürmer spielt im Team von Trainer Ralf Ragnick keine Rolle und kam in der letzten Saison nur auf einen Einsatz. In Lautern unterschrieb der 23-Jährige einen Vertrag bis 2010. Hesse ist bereits der zehnte Neuzugang des 1. FCK.
Bei der SpVgg Greuther Fürth ist man dagegen noch nicht ganz soweit. Seit gestern befindet sich der Kongolese Francky Sembolo im Probetraining und ist bemüht, sich für einen Vertrag aufzudrängen. Der 23-jährige Stürmer spielte zuletzt beim Regionalligisten FC Oberneuland. Der Verein aus Bremen sorgte im DFB-Pokal durch den Erstrunden-Sieg (5:4 i.E.) gegen die TuS Koblenz für Aufsehen.
Insgesamt drei Spieler wurden am 2. Spieltag mit der Roten Karte vorzeitig zum Duschen geschickt. Nun legte das DFB-Sportgericht das Strafmaß fest und sperrte das Trio jeweils für zwei Spiele. Die Vereine und Spieler haben dem Urteil bereits zugestimmt. weiterlesen »
Weitestgehend schadlos haben die Zweitligisten, die am Freitag und Samstag im Einsatz, in der ersten Runde des DFB-Pokals im Einsatz waren überstanden. Dabei hatten Frankfurt, Freiburg, Aachen und Rostock überwiegend keine Mühe. Während Mainz in Babelsberg fast gestolpert wäre, kam für St. Pauli, Fürth und Ingolstadt das frühe Aus. weiterlesen »