Der Karlsruher FC hat sich im Abstiegskampf weiter verstärkt. Innenverteidiger Martin Hudec wechselt ablösefrei in den Wildpark. Der Tscheche unterzeichnete einen bis zum Saisonende datierten Vertrag.
Zuletzt stand der 28-jährige Defender bei SK Sigma Olmütz unter Vertrag. „Wir hatten auf der Position des Innenverteidigers aus unserer Sicht noch Handlungsbedarf. Daher freuen wir uns, dass wir so einen erfahrenen Spieler zu uns holen konnten”, meinte der Sportliche Leiter Arnold Trentl auf der KSC-Homepage. „Er bringt die notwendige Qualität mit, um uns im Abstiegskampf sofort weiterzuhelfen.”

Karlsruher Wildparkstadion © wikipedia/FireStar
Neuer Trainer des Karlsruher SC ist Uwe Rapolder. Dies bestätigte der Verein auf einer Pressekonferenz. Damit wird der 52-jährige Coach Nachfolger des vor drei Wochen freigestellten Markus Schupp. Nun soll er die seit acht Wochen erfolglosen KSC-Kicker wieder auf die Erfolgsbahn bringen.
“Der KSC ist ein Traditionsverein, der gerade da steht, wo er nicht hingehört. Ihn dort wieder hinzubringen, ist eine Herausforderung”, sagte Rapolder zur dpa. Der Fußballlehrer hat mit dem KSC einen Vertrag bis zum Saisonende ohne Verlängerungs-Optionen abgeschlossen. “Das entspricht auch meinem Wesen. Ich betrachte das als klaren Auftrag, die Klasse zu erhalten”, meinte der neue Coach.

Neuer KSC-Coach Uwe Rapolder © wikipedia/Vulkahn
Die erste Amtshandlung Rapolders wird mit seinem neuen Team ein Kurz-Trainingslager von Dienstag bis Donnerstag in der Sportschule Schöneck sein. “Wir müssen versuchen, eine bestimmte Lockerheit reinzubringen und trotzdem ganz konzentriert zu arbeiten”, sagte der zuletzt bei der Tus Koblenz agierende Trainer. Dann soll sein Team “bis zur Winterpause noch den einen oder anderen Punkt holen, um in der Rückrunde voll anzugreifen”. Das erste Spiel unter seiner Regie wird am Sonntag zu Hause gegen Rot-Weiß Oberhausen sein.
Beim Karlsruher FC gibt es mit Werder Bremens Co-Trainer Wolfgang Rolff und Uwe Rapolder zwei neue Trainerkandidaten. Im kommenden Spiel beim FC Augsburg wird aber noch einmal Interimscoach Markus Kauczinski das Team betreuen. Dann soll aber eine Entscheidung in der Trainerfrage fallen.
Dem neuen KSC-Präsidenten Ingo Wellenreuther zufolge fehlt Kauczinski die nötige Trainer-Lizenz. Eine langfristige Lösung mit dem Interimscoach, der normalerweise die U23 betreut, ist aber nicht ausgeschlossen. “Wir wollen vorher mit Markus Kauczinski sprechen, denn wir möchten wissen, wie es mit seinem geplanten Fußballlehrer-Schein weitergeht”, sagte Wellenreuther zur dpa.
Der neue Präsident fügte aber an, dass bereits Sondierungsgespräche mit verschiedenen Trainern stattgefunden haben. Zum engeren Favoritenkreis sollen Rapolder und der ehemalige KSC-Profi Rolff gehören. weiterlesen »
Der Präsident des Karlsruher SC, Paul Metzger, ist zurückgetreten. Nach nicht einmal einjähriger Amtszeit ist Metzger damit einem Abwahlantrag von Mitgliedern der Vollversammlung zuvorgekommen. Der Verein ist jetzt führungslos und versinkt im Defizit.
Paul Metzger war nich einmal ein Jahr im Amt, da nahm er auch schon wieder seinen Hut. Metzger ist als KSC-Präsident zurückgetreten. Mit ihm geht zudem sein Stellvertreter Arno Glesius.
Sportlich steht der Karlsruher SC derzeit souverän im oberen Mittelfeld, mit dem 5:5 gegen Energie Cottbus waren die Karlsruher zudem Teil des frühen Bundesliga Saison-Höhepunkts. Nur intern geht es dem Verein alles andere als gut. Der Verein ist führungslos, erst in voraussichtlich vier bis sechs Wochen kann ein neues Präsidium präsentiert werden. weiterlesen »
Der Fußballer Mahir Saglik gehört zu den Entdeckungen der aktuellen Saison in der zweiten Bundesliga. Der Stürmer vom SC Paderborn hat bereits 10 Tore auf seinem Konto. Obwohl Mahir Saglik erst 26 Jahre alt ist, hat er schon viele Vereins-Stationen hinter sich. Immer wieder hoffnungsvoll in eine Saison gestartet, konnte er erst diese Saison richtig von sich überzeugen.
Mahir Saglik wurde am 18. Januar 1983 in Paderborn geboren. Er hat einen türkischen Migrationshintergrund. Saglik begann seine Karriere beim SC Paderborn 07. 2003 folgte sein Wechsel zu Rot-Weiss Ahlen, wo er allerdings weiterlesen »
Der Aderlass beim Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC nimmt kein Ende. Nach dem bereits etliche Leistungsträger den Verein verließen, werden sich wohl auch Markus Miller und Dino Drpic nach einem neuen Klub umgucken.
Torwart Miller wäre dabei sogar ein richtiges Schnäppchen. Der 27-Jährige kann den KSC für die festgeschriebene Ablösesumme von 1,7 Millionen Euro verlassen. Kein Wunder, dass der Hamburger SV bereits sein Interesse bekundet hat. Bei den Hanseaten könnte Miller in Zukunft Frank Rost ablösen. Der Vertrag des 36-jährigen Oldies läuft 2010 aus.
Dem kroatischen Verteidiger Drpic sollen hingegen Angebote aus der Bundesliga und dem Ausland vorliegen. Ein Verbleib in Karlsruhe ist utopisch.
Somit wird sich der KSC in der kommenden Zweitliga-Saison zwangsläufig mit einem neuen Gesicht präsentieren. weiterlesen »