Stefan Orth wurde zum neuen kommissarischen Präsidenten des FC St. Pauli gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Corny Littmann an, der vor zwei Wochen überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte. Eine endgültige Wahl findet spätestens im November statt.
Zwei gehen, einer steigt auf. Vor zwei Wochen, pünktlich zum Aufstieg in die 1. Bundesliga und dem 100jährigen Vereinsjubiläum, hat der langjährige Präsident des FC St. Pauli, Corny Littmann, seinen Rücktritt verkündet. Jetzt, pünktlich zum Sommeranfang, legte auch Marcus Schulz sein Amt als Vizepräsident nieder. Stefan Orth profitiert davon und steigt auf.
„Ich bin seit 27 Jahren im Verein. Für mich ist es eine sehr große Ehre dieses Amt zu bekleiden“, sagte Stefan Orth nach seiner Wahl zum kommissarischen Präsidenten von St. Pauli. Er wird so lange Präsident sein, bis eine Mitgliederversammlung einberufen wird und eine offizielle Wahl stattfindet.
Eigentlicher Favorit für diesen Posten war lange Zeit Marcus Schulz, wie Orth einer von vier Vizepräsidenten. Schulz trat jedoch aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurück und sorgt damit kurzfristig erneut für eine Überraschung beim Kiezklub.
„Ich habe immer gern im Präsidium gearbeitet. Aber irgendwann ist halt Schluss. Ich habe die Entscheidung, Stefan Orth zum Präsidenten zu machen, voll mitgetragen“, wird Schulz zitiert. Dennoch berichtet die Zeitung „Die Welt“ über Spannungen und einem zerrütteten Vertrauensverhältnis zwischen den Mitgliedern des Präsidiums.
Hansa Rostocks Fin Bartels wechselt ablösefrei zum Aufsteiger FC St. Pauli. Ein Zweijahresvertrag besiegelte den Gang Bartels von Rostock zum Erzrivalen am Millerntor. Bartels ist der dritte Neuzugang bei den Kiezkickern und soll die Offensive unterstützen.
Fin Bartels ist gebürtiger Kieler, 23 Jahre jung und kam 2007 unter Trainer Frank Pagelsdorf zum FC Hansa Rostock. Als Offensivspieler trat er in die Fußstapfen von René Rydlewicz und Oliver Neuville. Wegen seiner Erfahrungen in der ersten Fußball Bundesliga wechselt er nun zum Aufsteiger St. Pauli. weiterlesen »
St. Pauli-Präsident Corny Littmann hat überraschend mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt bekannt gegeben. Der 57jährige Theaterchef Littmann wäre noch bis 2011 gewählt, will aber das Piratenschiff verlassen, wenns am schönsten ist.
Er gilt als Retter von St. Pauli, hatte den Verein 2002 im ruinösen Zustand übernommen, saniert und zurück in die erste Bundesliga geführt. Man soll gehen, wenns am schönsten ist, doch Corny Littmann bleibt dem Verein in anderer Position erhalten.
„Vor ziemlich genau siebeneinhalb Jahren, habe ich das Ruder eines reichlich ramponierten Schiffs übernommen. Die großen Lecks konnten wir, das Präsidium, nur mit der bundesweiten Unterstützung unserer Fans und Mitglieder stopfen und beim vierjährigen Schippern über die Elbe war unser Kutter des Öfteren kurz vor dem Absaufen“, versinnbildlichte Littmann die katastrophale Lage von St. Pauli im Jahre 2002. weiterlesen »
St. Pauli feiert dieser Tage, und zwar den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Am vorletzten Spieltag gewannen die Hamburger in Fürth mit 4:1 und feierten mit den Fans noch auf dem Platz. Die offizielle Party folgt am Sonntag.
Noch während der Schiedsrichter das Spiel St. Pauli gegen Gräuter Fürth abpfiff, stürmten auch schon die ersten Hamburger Fans auf das Spielfeld. Partystimmung war allenthalben zu spüren, es darf gefeiert werden, denn der Hamburger Kultverein hat am vorletzten Spieltag seinen insgesamt fünften Aufstieg in die Bundesliga so gut wie perfekt gemacht. weiterlesen »
Der Aufstieg von St. Pauli in die Bundesliga ist so gut wie sicher. Der Hamburger Kultverein bezwang am vorletzten Spieltag Fürth mit 4:1 und liegt mit drei Punkten und 16 Toren vor den Tabellendritten Augsburg.
Was die rund 8.000 mitgereisten Fans am Sonntag im Stadion von Gräuter Fürth vollzogen, war nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Megaparty, die Spieler und Fans nach dem 34. Spieltag auf der Hamburger Reeperbahn erwartet. weiterlesen »
Der FC St. Pauli bleibt auch im vierten Spiel in Folge sieglos. Die Hanseaten verloren am Sonntag 1:2 in München bei 1860. Der Kontakt zu den direkten Aufstiegsplätzen ist abgerissen. Auf dem Relegationsplatz befinden sie sich aber weiterhin.
St. Paulis Trainer Holger Stanilawski sagte nach dem Spiel in München: “Diese Niederlage zu verdauen, isst nicht einfach, das wiegt schwer. Wir müssen möglichst schnell zu unserer Leichtigkeit zurückfinden.” (sport1.de)
Mittelfeldspieler Florian Bruns vom Zweitligisten FC St. Pauli hat seinen Vertrag bei den Braun-Weißen bis zum 30. Juni 2012 verlängert. Der 30-jährige Florian Bruns spielt schon seit 2006 für den FC St. Pauli. Vor zwei Jahren hatte es noch danach ausgesehen, als würde er den Verein verlassen müssen.
Nach Ersatztorhüter Benedikt Pliquett ist Florian Bruns bereits der zweite Spieler, der beim FC St. Pauli einen neuen Vertrag erhält. Dabei hatte es noch vor zwei Jahren gar nicht danach ausgesehen, als würde Florian Bruns bei den Braun-Weißen bleiben. Letztlich einigte weiterlesen »
1860 München hat sich die Dienste von Alexander Ludwig gesichert. Der Mittelfeldspieler soll die Löwen endlich wieder Richtung Bundesliga führen.
In den letzten vier Jahren hatten es die 60-Fans wahrlich nicht einfach. Der ambitionierte Klub mutierte zur grauen Maus und dümpelte zu Saisonende im Niemandsland der Tabelle umher. Kann Alexander Ludwig die Löwen nun wieder Richtung Aufstieg führen?
Durchaus denkbar. Denn der 27-Jährige wird das teilweise lahmende Spiel der Münchner mit Sicherheit beleben. Er hat eine gute Spielübersicht, ist variabel einsetzbar, technisch versiert und durchaus torgefährlich. weiterlesen »
Der 1. FSV Mainz 05 hat Filip Trojan für die kommende Saison verpflichtet. Der vielseitige Mittelfeldakteur kann den FC St. Pauli zum Saisonende ablösefrei verlassen und einigte sich mit den 05ern auf einen Drei-Jahres-Vertrag, wo er Markus Feulner ersetzen soll.
Dieser gab erst vor wenigen Tagen seinen Abschied Richtung Borussia Dortmund bekannt. Mit Trojan hat Mainz im jeden Falle einen guten Nachfolger gefunden. weiterlesen »
Der FC St. Pauli hat die guten Leistungen von Jan-Philipp Kalla der Hinrunde honoriert und seinen auslaufenden Vertrag um drei Jahre verlängert. Dabei hatte der Verteidiger im ersten Teil der Saison 2008/09 mit Problemen zu kämpfen.
Vorerst musste der 22-Jährige mit einem Bankplatz vorlieb nehmen, da Pauli-Trainer Holger Stanislawski auf Fabio Morena setzte. Am 3. Spieltag vertrat Kalla den gesperrten Morena und überzeugte mit einer starken Leistung beim 4:1-Erfolg gegen RW Oberhausen. Eine Verletzung setzte ihn jedoch bis zum 10. Spieltag außer Gefecht, doch dann erkämpfte er sich erneut einen Stammplatz.
“Jan-Philipp hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Er macht trotz seiner erst 22 Jahre einen sehr abgeklärten Eindruck, sowohl auf als auch neben dem Platz. An ihm werden wir noch viel Freude haben”, lobte Stanislawski.
Die Freude ist natürlich auch bei Kalla, der bereits seit 2003 beim FC St. Pauli unter Vertrag steht entsprechend Spaß: “Es macht mir hier riesig Spaß und die Voraussetzungen hier sind für mich einfach optimal.”