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2. Bundesliga – Spannung pur

Bochum nach 0:1 gegen Bielefeld mitten im Abstiegskampf

Bochum – Der VfL Bochum rutscht in der 2. Fußball-Bundesliga immer tiefer in den Abstiegskampf. Der Revierclub verlor zum Abschluss des 20. Spieltages das Duell mit Arminia Bielefeld mit 0:1 (0:0) und ist nach der dritten Niederlage in Serie nur einen Punkt vom Relegationsplatz 16 entfernt.

12 417 Zuschauer im Vonovia-Ruhrstadion sahen am Montag eine insgesamt schwache Partie, in der kein Team den Erfolg verdient hatte. Der Siegtreffer für Bielefeld gelang Florian Hartherz in der 68. Spielminute. Während Bielefeld sich mit dem ersten Dreier nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg auf Rang acht verbesserte, brechen für Bochum schwere Zeiten an.

«Das, was wir im Moment zeigen, reicht nicht, um drei Punkte zu holen», sagte VfL-Trainer Jens Rasiejewski. «Nur mit einem gewissen Zusammenhalt und gemeinsam werden wir da raus kommen.» Im Stadion hatte es erneut laute Unmutsbekundungen der Fans gegeben – vor allem gegen Sportvorstand Christian Hochstätter. Bochums Verteidiger Patrick Fabian sagte zur Partie: «Es war ein Sinnbild für unsere Situation. Wir hatten unsere Möglichkeiten und kriegen dann einen Sahnefreistoß in den Knick.»

Rasiejewski reagierte auf die 0:2-Heimpleite gegen den MSV Duisburg und brachte drei neue Spieler. Anthony Losilla (nach Gelbsperre), Patrick Fabian und Thomas Eisfeld rückten in die Startelf. Bei der Arminia musste der gelbgesperrte Manuel Prietl ersetzt werden, für ihn spielte Keanu Staude. «Es war ein großer Kampf und nicht unverdient», resümierte Bielefelds Coach Jeff Saibene.

Nach vorsichtigem Abtasten kam die Arminia zur ersten Chance durch einen Kopfball von Patrick Weihrauch (15.), der aber in den Armen von VfL-Keeper Felix Dornebusch landete. Auf der Gegenseite scheiterte Losilla aus kurzer Distanz an Bielefelds Torwart Stefan Ortega (24.). Ein Schuss von Kevin Stöger (36.) landete zwei Meter neben dem Pfosten. Darüber hinaus ereignete sich in den Strafräumen bis zur Pause wenig, weil beide Teams nach vorne zu unpräzise agierten.

Pech hatte Bochums Stöger, als sein Schuss nach gut einer Stunde noch vor der Linie abgeblockt wurde. Weihrauch verpasste den Führungstreffer der Arminia, als sein Kopfball (64.) knapp neben dem VfL-Tor landete. Der Schock für Bochum folgte dann Mitte der zweiten Hälfte, als Hartherz einen direkten Freistoß unhaltbar für Dornebusch in den Winkel zirkelte. «Wahnsinn, wie der reingeht. Der hat genau gepasst», sagte der Torschütze.

Fotocredits: Guido Kirchner
(dpa)

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