Der Rheinländer Oliver Neuville will es doch noch einmal versuchen und wechselt für die kommende Saison zum Zweitligisten Arminia Bielefeld. Eigentlich hatte er seine Fußball-Schuhe bereits an den Nagel gehängt, aber einer geht noch…
Oliver Neuvilles Wechsel von Borussia Mönchengladbach zu Arminia Bielefeld kommt überraschend. Eigentlich wollte der 37 -Jährige mit dem zum 30. Juni auslaufenden Vertrag auch seine aktive Karriere beenden und als Nachwuchstrainer der Borussen anheuern. Dann kam jedoch Ex-Borusse Christian Ziege und nahm Neuville mit nach Ostwestfalen. weiterlesen »
Der FC Energie Cottbus begrüßt für die kommende Bundesliga-Saison eine Riege neuer Spieler in seinen Reihen. Zuvor wurden aber alte Bekannte im Stadion der Freundschaft gebührend verabschiedet.
FC Energies Trainer Claus-Dieter Wollitz kann in der Saison 2010/11 auf einige neue Spieler zurückgreifen. Erfreulich auch, die Vertragsverlängerungen wichtiger Spieler für den Verein aus der Lausitz.
Der wohl bekannteste Abgang nach Ende der letzten Saison in der des Torwarts Georg Tremmel. Nach einer insgesamt verkorksten Saison, gewann der FC Energie im letzten Pflichtspiel 4:0 gegen Absteiger Rot-Weiß Ahlen und bescherte dem scheidenden Torwart Tremmel einen versöhnlichen Abschied. Tremmel wechselt nach Österreich zum FC Red Bull Salzburg. Weitere Abgänge sind Peter Hackenberg (Wacker Burghausen), Sascha Dum (Fortuna Düsseldorf), Frank Lehman (1. FC Heidenheim 1846) und Stanislaw Angelow. weiterlesen »
Arminia Bielefelds neuer Präsident heißt Wolfgang Brinkmann. Nach der Rettung des Vereins vollzieht die Arminia den Wechsel an der Spitze. Mit dem Rücktritt von Hans-Hermann Schwick ging zuvor eine Ära zu Ende.
Das Team an der Spitze von Arminia Bielefeld hat einen neuen Präsidenten. Wolfgang Brinkmann, der Retter aus der Finanzkrise, übernahm das Amt von Hans-Hermann Schwick. Mindestens bis zur Jahreshauptversammlung am 5. September 2010 wird der neue Chef agieren können.
Dem neuen Präsidium gehört neben Brinkmann Wilfried Lütkemeier als Vizepräsident, der bisherige Schatzmeister Andreas Mamerow, Hans-Jürgen Laufer (Abteilungen) und Detlef Echternkamp (besondere Aufgaben) an.
„Ich werde zusammen mit meinem neuen Team die anstehenden Aufgaben mit Hochdruck angehen und hoffe, dass wir zur Jahreshauptversammlung das in uns gesetzte Vertrauen bestätigen können“, sagte Brinkmann nach seiner Ernennung durch den Verwaltungsrat auf der Vereins-Homepage.
Wolfgang Brinkmann hatte für den finanziell stark angeschlagenen Zweitligisten in den letzten Wochen neue Sponsoren gefunden und den Verein vor einem Zwangs-Abstieg in die Dritte Liga bewahrt. Über seine anstehenden Aufgaben sagt Brinkmann: „Wir haben zwar die Lizenz für die kommende Saison erhalten, allerdings möchte ich noch einmal betonen, dass die eigentliche Arbeit, die Konsolidierung des Vereins, jetzt erst beginnt“.
„Wir haben während meiner Amtszeit den Vereinsrekord mit fünf Jahren erster Liga am Stück eingestellt, waren insgesamt neun Jahre in der ersten Liga und haben ein Stadion gebaut“, sagte Hans-Hermann Schwick gegenüber dem „Westfalen-Blatt“.19 Jahre lang ist Schwick Präsident von Arminia Bielfeld gewesen.
Stefan Orth wurde zum neuen kommissarischen Präsidenten des FC St. Pauli gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Corny Littmann an, der vor zwei Wochen überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte. Eine endgültige Wahl findet spätestens im November statt.
Zwei gehen, einer steigt auf. Vor zwei Wochen, pünktlich zum Aufstieg in die 1. Bundesliga und dem 100jährigen Vereinsjubiläum, hat der langjährige Präsident des FC St. Pauli, Corny Littmann, seinen Rücktritt verkündet. Jetzt, pünktlich zum Sommeranfang, legte auch Marcus Schulz sein Amt als Vizepräsident nieder. Stefan Orth profitiert davon und steigt auf.
„Ich bin seit 27 Jahren im Verein. Für mich ist es eine sehr große Ehre dieses Amt zu bekleiden“, sagte Stefan Orth nach seiner Wahl zum kommissarischen Präsidenten von St. Pauli. Er wird so lange Präsident sein, bis eine Mitgliederversammlung einberufen wird und eine offizielle Wahl stattfindet.
Eigentlicher Favorit für diesen Posten war lange Zeit Marcus Schulz, wie Orth einer von vier Vizepräsidenten. Schulz trat jedoch aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurück und sorgt damit kurzfristig erneut für eine Überraschung beim Kiezklub.
„Ich habe immer gern im Präsidium gearbeitet. Aber irgendwann ist halt Schluss. Ich habe die Entscheidung, Stefan Orth zum Präsidenten zu machen, voll mitgetragen“, wird Schulz zitiert. Dennoch berichtet die Zeitung „Die Welt“ über Spannungen und einem zerrütteten Vertrauensverhältnis zwischen den Mitgliedern des Präsidiums.