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2. Bundesliga – Spannung pur

1860 München kalkuliert nicht mehr mit Aufstieg

Für 1860 München ist nach der 0:1-Derbyniederlage bei der SpVgg Greuther Fürth die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga fast aussichtslos. Die „Löwen“ liegen nun acht Punkte hinter dem Aufstiegs-Relegationsplatz.

Es war für München die erste Niederlage seit dem 3. Spieltag (1:2 beim MSV Duisburg). Momentan liegen die Kicker von 1860-Coach Reiner Maurer auf Tabellenplatz acht. Bei der diesjährigen Leistungsdichte in der zweiten Liga scheint für den hoch verschuldeten Club der angestrebte Aufstieg in das deutsche Fußball-Oberhaus nun fast aussichtslos.

„Einige Spieler bei uns verstehen nicht, was es heißt, für seinen Verein zu kämpfen“, sagte Torhüter Gabor Kiraly nach der bitteren Niederlage zur dpa. Dem Ungaren zufolge „muss man nicht schön aussehen auf dem Platz, wir müssen dreckig arbeiten“. Aber das setzten seine Mitspieler gegen die Fürther nicht um. „Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen“, so der Münchener Coach Maurer.

Bezüglich der wirtschaftlichen Sanierung des Vereins kann 1860 München laut dem Vize-Präsident Dieter Schneider nicht mehr mit dem Aufstieg kalkulieren. So sind Spielerverkäufe schon in der Winterpause unabdingbar.

Bis der bayerische Traditionsclub aber wieder schwarze Zahlen schreiben kann, wird noch viel Zeit ins Land gehen. „Die Sanierung ist eine Drecksarbeit, die mindestens drei Jahre dauern wird“, meinte Schneider.