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2. Bundesliga – Spannung pur

12. Spieltag: SC Freiburg putzt harmloses St. Pauli

Der SC Freiburg hat in die Erfolgsspur zurückgefunden. In der Montagspartie des 12. Spieltags feierte die Dutt-Elf nach zwei Pleiten am Stück gegen den FC St. Pauli ein hochverdienten 2:0-Erfolg. St. Pauli-Coach Holger Stanislawski ging mit seinem Team anschließend hart ins Gericht. Zudem sorgten Fans beider Lager mit einem besonderen Protest für Aufsehen.

Das Geschehen auf dem Rasen war eindeutig. Der SC Freiburg über die gesamte Spielzeit die tonangebende Mannschaft, die Gäste beruhten sich auf Defensivarbeit. Lange konnten die Hanseaten den Druck der Breisgauer Standhalten, doch nach einer Stunde machten Suat Türker (62.) und Kevin Schlitte (65.) mit einem Doppelpack alles klar.

Stanislawski enttäuscht
St. Pauli blieb hingegen äußerst harmlos und konnte sich nicht eine nennenswerte Chance erarbeiten. Entsprechend polterte Coach Stanislawski: „Die Niederlage war hochverdient. Ich bin das erste Mal von meiner Mannschaft enttäuscht. Das war die schlechteste Saisonleistung.“

Freiburg wieder Dritter
Der SC Freiburg, der den Kiez-Kickern nach drei Siegen am Stück die erste Pleite beibrachte, eroberte sich somit den dritten Platz zurück und hat jetzt 22 Punkte auf dem Konto. Mainz 05 (24 Punkte) und der 1. FC Kaiserslautern (23 Punkten) liegen noch davor. St. Pauli rangiert mit 19 Zählern auf dem 7. Platz. 

Stille im Stadion
Spektakuläres, oder besser gesagt wenig spektakuläres, war in den ersten 20 Minuten auf den Rängen des badenova-Stadions zu betrachten. Aus Protest gegen die Spielansetzung durch die DFL auf einen Montagabend, haben die 15.900 Zuschauer die ersten 20 Minuten geschwiegen.

Hintergrund: Zwischen Freiburg und Hamburg liegen rund 800 Kilometer.