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2. Bundesliga – Spannung pur

1. FC Köln: Wieder-Aufstieg in der Saison 2012/2013?

Die Hoffnung war groß, als vor einem Jahr Volker Finke und Stale Solbakken in der Domstadt anheuerten. Gerade einmal zwölf Monate und einen Abstieg danach steht nun abermals ein kompletter Neubeginn, diesmal in Liga 2, auf dem Programm.

Natürlich zählt in Köln trotz der zweiten „Nach-Lukas-Podolski-Ära“ nur der direkte Wiederaufstieg. Und natürlich drängen die Trainer der zweiten Liga den FC, neben den Mitabsteigern aus Berlin und Kaiserslautern, in die Favoritenrolle.

Kampf um die Aufstiegsplätze in der 2. Bundesliga

Daneben werden noch dem FC St. Pauli und 1860 München Außenseiterchancen auf den Sprung in die Erstklassigkeit zugestanden. Aber nach dem Sieglos-Start mit zwei Spielen und nur einem Punkt glaubt kaum noch jemand, dass die junge Truppe aus Köln mit dem Aufstiegsdruck umgehen kann.

Die Pfiffe der Fans nach dem Heimspiel gegen Sandhausen zeigen, wie groß die Erwartungshaltung in der Karnevalsmetropole ist. Nach dem Absturz 2006 benötigten die Rheinländer zwei Anläufe, um wieder auf die große Fußballbühne zurückzukehren.

Unbekannte, junge Kölner Truppe in der Saison 2012/13

Namhafte Spieler, allen voran Lukas Podolski, verließen den Verein. Der Kader wurde in großen Teilen mit Spielern aus der eigenen Jugend aufgefüllt. Zumindest konnte Holger Stanislawski seinen absoluten Wunschspieler Matthias Lehmann verpflichten. Der defensive Mittelfeldspieler hatte ihn schon während der gemeinsamen Zeit in Hamburg begeistert.

Zusammen mit dem polnischen Nationalspieler Matuschyk wird Lehmann wohl die zentrale Achse bei den Geißböcken bilden. Wenn Jajalo nach seinem Faserriss wieder zu alter Form findet, ist Köln immerhin in der Zentrale exzellent ausgestattet. Der Düsseldorfer Aufstiegs-Held Bröker soll im Sturm nach den Abgängen von Novakovic und Poldi für Wirbel sorgen. Die bisherigen Partien belegen, dass hier noch Nachholbedarf vorhanden ist.

Trainer Holger Stanislawski will zurück in die erste Liga

Für die Mission „sofortige Rückkehr ins Fußballoberhaus “ wurde der neue Leitwolf Holger Stanislawski engagiert. Der zweitligaerfahrene Trainer konnte allerdings in der letzten Spielzeit in Hoffenheim nicht viel Positives bewirken. Mit dem FC St. Pauli dagegen hat er in der Saison 2009/10 Aufstiegserfahrung gesammelt. Für Stanislawski gilt es jetzt, seinen guten Ruf wiederherzustellen.

In Anbetracht des großen personellen Aderlasses ist es zweifelhaft, ob der FC aus dem Stand die hohen Erwartungen des Umfeldes erfüllen kann. Hoffnung macht der Rückblick in die Saison 2004/2005: Unter Huub Stevens gelang damals nach ähnlich verkorksten Start der Aufstieg mit einer verschworenen Truppe.


Bildquelle: Fotolia, 32413114, bilderstoeckchen